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Theaterkritik 4 - Ein Tag im November 2050

Am 29.09.2016 ging die Klasse 8a im Deutschunterricht bei Frau Wagner zur Theateraufführung von „2050 – ein Tag im November“ im Kulturhaus Schwanen. Das Stück von Lorenz Hippe wurde von der Theater-AG des Staufergymnasiums unter der Leitung von Frau Gawehn aufgeführt und handelt von einem Tag in der Zukunft.

Das 14-jährige Mädchen Lia ist die Hauptperson des Stücks und erzählt von einer schlimmen Katastrophe: Das Wetter, das am Anfang des Tages noch wolkenlos und sonnig war, schlägt schlagartig um; Stürme und Überschwemmungen überraschen die Bevölkerung in Lias Stadt und fordern ihre Opfer. Auch Lias Freundin Semra stirbt. Im Stück werden die Unwetter auf die Erderwärmung zurückgeführt und die Zuschauer scharf für die heutige Lebensweise kritisiert.
Die Rollen der Hauptdarsteller waren gut besetzt und ausgeführt. Außer ihnen standen nur einige schwarz gekleidete Schauspielerinnen auf der Bühne und gaben Orts-, Zeit- und vor allem Wetterangaben, spielten Nebenrollen wie zum Beispiel Lias Klassenkameraden oder ergänzten als Wand eines Raumes die Requisite, die ansonsten nur aus einfachen Holzbänken bestand. Diese Idee wurde im Stück gut angewendet und die schwarze Kleidung ließ die Schauspielerinnen in den Hintergrund rücken. Eine Windmaschine, auf die Rückwand projizierte Bilder, Stimmen aus dem Off und Flugblätter, die ins Publikum geworfen wurden, ließen das Stück aufleben.

Bis auf ein paar minimale Texthänger war alles sehr gut umgesetzt und kam gut an. „2050 – ein Tag im November ist empfehlenswert und die 5€ Eintrittsgeld sind gerechtfertigt.

T: Sven Maser 8a

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