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Theaterkritik 1 - Ein Tag im November 2050

Das Theaterstück  „2050 Ein Tag im November“ wurde am 29.09.16 im Kulturhaus Schwanen aufgeführt. Die Regisseurin hieß Franziska Gawehn. Der Autor des Stückes war Lorenz Hippe. Es ging etwa 1 1/2h.

Das Stück „2050 Ein Tag im November“ handelt von einem Mädchen namens Lia, die im Jahr 2050 lebt und uns durch ihren Alltag mit den schweren Folgen der Klimakatastrophe mitnimmt. Dabei wirft sie allen im Publikum indirekt die Schuld an dem schlechten Klima vor. Es vermittelt, wie katastrophal die Klimalage in der Zukunft sein wird, wenn wir nicht mit unserem ganzen Co2-Ausstoß aufhören. An Lias Geburtstag kommt ein heftiges Unwetter auf, das viele in den Tod reißt. Sogar Lias beste Freundin Semra findet an diesem Tag im November ihren Tod. Milan, Lias bester Freund, hat das Unwetter zusammen mit Lia zum Glück überstanden. 2050 wird es laut dem Theaterstück sogar Gedankenübertragung geben, wofür man nur eine bestimmte Brille braucht; u.a. ist das Vokabular auch weiterentwickelt, es weicht also vom heutigen ab. Es gibt z.B. das Wort „cool“ nicht mehr, jetzt benutzt man „thermo“ und das Wort „schlecht“ wurde durch „tight“ ersetzt. „Algengrütze“ und „Bullshit“ werden in dem Stück auch häufig verwendet.

Die schauspielerische Leistung war sehr gut, immerhin hatten alle nur drei Wochen zum Üben. Es gab keine Patzer beim Text. Die Beleuchtung war super, es wurde immer die Szene beleuchtet, die gerade gespielt wurde. Außerdem gab es noch ein paar Spezial-Effekte, so u.a. eine Windmaschine mit Blättern oder eine Nebelmaschine. Das Bühnenbild war eindeutig und sehr schlicht gehalten. Hauptsächlich bestand es aus einer Sitzbank, die z.B. als Bett oder Bank benutzt wurde. Ansonsten gab es hin und wieder ein paar Klamotten auf dem Boden. Es war auch eine Off-Tonbandaufnahme zu hören, dargestellt als Lias Gedanken. Leider gab es keine ausgefallenen Klamotten, die man sich bei dem Jahr 2050 vielleicht denkt, allerdings hatte jeder der Hauptfiguren einen eigenen Style. Milan z.B. trug eine Lederjacke, eine zerrissene Jeans und hatte eine ausgefallene Frisur. Lia hatte einfach ein langes, schwarzes Top an mit einem blauen Rock, der nur wie ein Stofffetzen für mich aussah.


Ich fand das Stück nicht sehr ansprechend, da ich es mit mehr Action lieber habe und nur ein paare Szenen wirklich spannend waren.

Ich kann das Stück an die Leute weiterempfehlen, die es eher mögen, wenn es nur wenig turbulent ist und die meiste Zeit nur dagestanden wird, wie z.B. in den vielen Szenen, in denen man nur Lias Gedanken gehört hat.

Im Allgemeinen fanden die meisten Schüler aber den Theaterbesuch trotzdem besser als Unterricht. Das Theaterstück hat eine klare Botschaft, was ich sehr gut finde, denn es vermittelt, dass sich das Klima sehr stark verändern wird, wenn wir Menschen so weitermachen wie jetzt, also sollten wir uns alle an unserer eigenen Nase packen und etwas ändern.

T:Laura Lenz 8b

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