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Short Stories

Der Schnee (1)

Es hatte zu schneien angefangen. Der Schnee fiel auf die Felder, die Wiesen, die Bäume, die Hausdächer und die Zäune, sodass er alles mit Weiß bedeckte. Es hatte zu schneien angefangen, der Schnee fiel auf die Felder und bedeckte sie mit seinem Weiß wie ein weiches Tuch, das alles einhüllte. Er bedeckte unseren Vorgarten und bedeckte alles bis zu den Bergen des Schwarzwaldes, hüllte sie ein, bildete ein weiches Tuch, die Berge, die in der Ferne aufragten. Der Schnee fiel auf Wiesen und Bäume, bedeckte sie mit seinem Weiß, seinem undurchdringlichen Weiß, wie ein sanftes Tuch, sanft, aber auch tödlich. Er bedeckte die ganze Welt. Es hatte angefangen zu schneien, der Schnee bedeckte alles. Tiere im Wald würden nichts mehr zu essen finden, das Weiß war sanft, aber auch tödlich. Auch die Vögel, die aufgeplustert in den Bäumen saßen, auch auf den Dächern und den Zäunen, die Vögel, die in das weiße Gestöber starrten, das Weiß, das sanft, aber auch tödlich war.

T: Anna-Sophia Noirhomme 8d

Schnee (2)

Es hatte zu schneien angefangen, es schneite auf Felder, es schneite auf Wiesen, auf Hausdächer, auf Bäume, und es schneite auf Zäune, es schneite so lang, bis alles bedeckt war von Schnee. Es schneite, es schneite, als ob sich ein weißes Tuch auf alles legte, es legte sich überall hin, es legte sich hin, von unserem Vorgarten an bis zu den Bergen des Schwarzwaldes. Es schneite jenes undurchdringliche Weiß, das sanft, aber nicht nur sanft sein konnte. Es konnte genauso tödlich wie sanft sein, und es bedeckte die ganze Welt. Durch das weiße Tuch würden die Waldtiere bald kein Essen mehr finden, sie würden so lange kein Essen finden, bis sie starben. Den Vögeln würde das Gleiche passieren, die Vögel, die nun aufgeplustert auf den schneeweißen Bäumen, den weißen Dächern und Zäunen saßen. Sie alle starrten ins schneeweiße Gestöber, das sich wie ein weißes Tuch über die gesamte Welt legte.

T: Tim Scherer 8d
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