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Unsere Siebener im Tigerentenclub


Die Klasse 7c und die Klasse 7a besuchten mit ihrem Lehrer Herrn Stärk und ihren Lehrerinnen Frau Kern und Frau Lenius am 13.11.2019 den Tigerenten-Club. Es war ein sehr spannender Besuch für alle Beteiligten. Wir trafen uns um neun Uhr fünfzehn an der Haltestelle Stauferschule. Dann ging es endlich los. Alle stiegen in den Bus und schon nach einer halben Stunde waren wir an unserem Zwischenstopp. Wir aßen in einer sehr schön geschmückten Kantine einer Berufsschule. Jeder wurde einzeln aufgerufen, alle holten sich ihr bestelltes Essen und jeder setzte sich zusammen mit seinen Freunden und Freundinnen an einen Tisch. Es war wirklich sehr gemütlich. Wir haben uns unterhalten, gelacht und natürlich auch gegessen. Nachdem alle gut gestärkt waren, hatten wir eine halb Stunde Zeit, um herumzutollen, zu lachen, einfach Spaß zu haben. Nach der kurzen Verschnaufpause stiegen wieder alle in den Bus, nur dieses Mal ging es nicht zum Essen, sondern dahin, worauf alle schon sehr lange hin gefiebert hatten, nämlich zum Tigerenten-Club nach Göppingen. Die Fahrt bis zu unserem Ziel war nur ganz kurz, etwa fünfzehn Minuten. Als unser Bus in den Parkplatz einbog, sprangen alle Kinder auf und wollten sofort los. Unser Lehrer Herr Stärk musste uns dann alle auffordern, uns wieder hinzusetzen. Doch die Spannung war sehr groß, es war echt schwierig still sitzenzubleiben. Wir warteten ja schon so lange auf diesen großen Tag.

Am allermeisten wahrscheinlich unsere Spielerinnen und Spieler, die für unsere Schule kämpfen sollten: Yeliz, Elias und Julius, sowie natürlich auch unsere Tänzerinnen und Tänzer, die für diesen Tag sehr fleißig geprobt hatten: Camille, Jasmin und Julian. Beim Ausstieg konnte keiner warten, alle sind nach draußen gerannt, dort waren auch unsere Gegner, die Frösche. Nach ungefähr zehn Minuten Wartezeit kam eine junge Dame vom Tigerenten-Club, die unsere Spieler in das Studio mitnahm, da diese sich auf den Auftritt vorbereiten sollten. Wir spielten in der Zeit ein Aufwärmspiel. Dann durften auch wir endlich rein. Wir wurden in den sogenannten „Kinderraum“ gebracht, wo wir uns dann von unserem netten Herrn Pari einweisen ließen. Gegen drei Uhr durften wir uns umziehen und dann ging es auch schon direkt in das Studio. Wir alle haben uns dann im gesamten Raum verteilt und die sogenannte „Party“ gefeiert. Alle sprangen, schrien und tanzten wild umher.

Da kamen schon unsere Moderatoren Johannes, Muschda und der coole DJ Philipp. Nachdem sie manch einem von uns einen netten Handschlag gegeben hatten, ging es auch direkt los. Die Frösche rutschten ihr Baumhaus hinunter und dann unsere Tigerenten ihre Teekanne. Sofort ging es los mit dem Team-Check. Unsere Teams mussten – passend zum Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – aus einer mit Wasser gefüllten Schüssel nur mit dem Mund Äpfel fischen und in eine Schale legen. Zu dem Märchen „Rapunzel“ sollte einer unserer Spieler und natürlich auch einer von den Fröschen einer Puppe einen Zopf flechten. Jetzt durften sich auch die Lehrer*innen vor der Kamera und unseren Gegnern vorstellen. Herr Stärk stellte das Projekt vor, dem wir unser Geld zur Unterstützung spendeten: Für Kinder in einem Krisengebiet in Pakistan, wo sichere Gebäude gebaut werden sollen, damit die Kinder sicher spielen und Spaß haben können.
Das Lehrer-Duell war super spannend. Herr Stärk musste einen Turm mit nur einer Hand bauen. Dieser war echt wackelig und dennoch sehr hoch. Julius bewies sich beim Froschhüpfen als sehr guter Spieler. Er merkte sich sehr viele Felder und gab sich echt Mühe, das sah man ihm an. Dann stieg die Spannung noch höher, denn die Gäste der Sendung kamen, die beiden Schauspieler Kasper und Maximilian von dem Film „Die drei Königskinder“, sowie die nette Film-Hundetrainerin mit ihrem Film-Hund. Sie erzählten von ihrem Film und spielten uns sogar eine Szene vor. Es war so interessant, was die Hundetrainerin über ihren Job berichtete.

Nach der ganzen Wartezeit mussten wir, das Publikum, natürlich auch etwas tun. Wir spielten den „Lattenknaller“. Für dieses Spiel mussten wir unsere Stimmen in Gang setzen. Das Schreien war sehr laut und natürlich dementsprechend anstrengend. Es war sehr knapp. Die Frösche waren nämlich sehr gut im Schreien. Bei dem nächsten Spiel zeigte Yeliz mit ihren Tänzern Julian, Camille und Jasmin, dass sie eine super Gruppe sind. Sie rockten die Bühne und haben eine wunderschöne Choreographie mit tollem Gesang geboten. Es ging spannend weiter mit dem Wiss-Quiz. Elias, Yeliz und Julius zeigten mit diesem Spiel, wie gut sie sich mit Märchen auskennen. Natürlich war Julius der Werfer, das ist eben der Vorteil, wenn man einen Handballer in seinem Team hat. Auch bei diesem Spiel waren unsere Spieler super. Nach dem kleinen Interview mit den beiden Schauspielern Maximilian und Kasper sowie weiteren Filmclips aus „Die drei Königskinder“ starteten wir mit dem siebten Spiel, dem Team-Duell. Ja, es wurde zum zweiten Mal sehr kalt und nass für unsere Spieler. Sie hatten einen Helm auf dem Kopf, an dem ein Schwamm befestigt war. Vor ihnen stand ein Eimer voll Wasser. In diesen mussten sie dann ihre Köpfe tauchen und mit Flossen an den Füßen und einem Regenmantel am Körper so schnell es ging zu einer Glaswand rennen und den Kopf dagegen drücken. Das gesamte Wasser ist dann in einen Eimer gelaufen, der unter der Wand auf dem Boden stand. Zum Schluss wurden die Eimer an eine Waage gehängt, an der wir genau sehen konnten, wer gewonnen hatte.

Nun hatten wir erst einmal zehn Minuten Pause, um etwas zu trinken. In dieser Zeit bauten die Mitarbeiter im Studio die Tigerenten für das Rodeo auf. Nach der Pause setzten sich alle wieder auf ihre Plätze. Die Lehrer saßen über den schaumgefüllten Fässern. Sie mussten die Fragen von Johannes und Muschda richtig beantworten und konnten so eine weitere Notbremse erspielen. Elias setzte sich auf die Tigerente und los gings. Unsere Spieler benutzten ihre hart erkämpften Notbremsen und wir hatten Glück. Elias blieb vielleicht eine Sekunde länger auf der Tigerente als seine Gegnerin. So waren wir glücklich, dass wir gewonnen hatten und Herr Stärk war ebenso glücklich, weil er nicht baden musste. Genauso waren die Frösche glücklich, weil ihr Lehrer baden ging. Also war alles perfekt. Wir fuhren mit unserem Goldpokal und einem guten Gewissen zurück zur Schule, wo wir dann von unseren Eltern glücklich in Empfang genommen wurden. Das war unser Besuch im Tigerenten-Club.


Geschrieben von Laureen Klein (Klasse 7c)
B: Sk