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Französisches Kooperationsprojekt

Stadt(t)räume - eine deutsch-französische Spurensuche

 

Schülerbegegnung – Rencontre franco-allemande 2020

Lycée Victor Hugo Besançon – Staufer-Gymnasium Waiblingen

 



Fünf Projekttage :
"Stadtgeschichte" - "Meine Stadt am Fluss" - "Menschen in meiner Stadt"

Im Schuljahr 2019/20 führen wir wieder unser französisches Kooperationsprojekt mit Besançon durch.
Zum Hintergrund: Am Lycée Victor Hugo in Besançon wurde das Projekt „Fokus Deutschland“ ins Leben gerufen und dem Staufer-Gymnasium 2017 dafür die Partnerschaft angeboten. Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um einen „Schüleraustausch“ im eigentlichen Sinne, sondern um eine bilinguale Schülerbegegnung mit Workshops zu einem deutsch-französischen Thema. Sie wird alle zwei Jahre durchgeführt und umfasst neben den zwei Projektwochen eine intensiveVor- und Nachbereitungszeit. Vor zwei Jahren haben wir ein großes Projekt zum Ersten Weltkrieg durchgeführt und dabei ein Video bei einem Wettbewerb des Deutsch-Französischen Jugendwerks eingereicht. Informationen und Presseartikel finden sich dazu auf der Schulhomepage und unter  https://www.youtube.com/watch?v=4En3rEs6xo4&feature=youtu.be (und s.u.)

Dieses Jahr starten wir in eine neue Runde und wollen beim Deutsch-Französischen Jugendwerk unter der Rubrik „projets innovants – innovative Projekte“ ein Radio- und Fotoprojekt einreichen zum Thema

„Stadt(t)räume – eine deutsch-französische Spurensuche“

Wir wollen mit unseren Austauschpartnern jeweils in der Heimat- und der Partnerstadt auf Entdeckungsreise gehen, Fotos machen, Menschen interviewen und uns ein Bild über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede machen. Die Arbeitssprache in Waiblingen ist Deutsch, in Besançon Französisch (pas de panique - es wird gedolmetscht!). Neben 3 Projekttagen mit Workshops ist an den anderen beiden Tagen genug Zeit für Exkursionen und dafür, Zeit in der Gastfamilie zu verbringen. Den Abschluss bildet ein Präsentationsabend, an dem den Eltern, der Schulleitung und der Presse die Ergebnisse vorgestellt werden.

Im Herbst 2019 ging es los mit 4 Nachmittagen, an denen in Ateliers die Feinjustierung des Themas, die Planung der Workshops und Führungen sowie der weiteren Aufgabenfelder zur Ausstellung und zu den Interviews erarbeitet wurden.
Im Januar 2020 war es dann so weit: 10 französische Schüler aus der Seconde (10. Klasse) und 10 deutsche Schüler*innen aus den Klassen 9 und 10 haben sich nach dieser intensiven Vorarbeit zusammen mit ihren Lehrern Fr. Brechtelsbauer, Fr. Engel, Fr. Schmid sowie M. Jehle und Mme Rathe für die erste Projektwoche in Waiblingen getroffen.  

Nach einer kurzen Präsentation des bisher Erarbeiteten durch die deutschen Schüler ging es am Montag gleich los mit dem Thema Fokus „Stadtgeschichte(n)“: Nach einer spannenden Stadtführung durch Waiblingens Altstadt mit seiner interessanten Geschichte und einem spektakulären Rundumblick vom Hochwachtturm aus zogen die deutsch-französischen Schülertandems los, um interessante Details in der Stadt unter besonderen Gesichtspunkten fotografisch zu dokumentieren: Spuren der Staufer und die Neidköpfe, die Stadtmauer mit ihren Wehrgängen, die verschiedenen
Kirchen, Kriegsspuren („Stolpersteine“) sowie alte und neue Architektur vom Fachwerk über (gelungene und kritisch hinterfragte) moderne Architektur in der Stadt. Am Abend berichteten die Gruppen von ihren Streifzügen und anschließend mussten die Fotos noch für die Ausstellung und die Präsentation am Donnerstag gesichtet und geordnet werden.

Am Dienstag lautete unser Fokus „Meine Stadt am Fluss“. Im Vergleich mit Besançon, das am Doubs liegt, sollte Waiblingen an der Rems erkundet werden. An diesem Tag begleitete uns eine Reporterin der Stuttgarter Zeitung, um sich vor Ort ein Bild von unserem Projekt zu machen und Schüler zu interviewen (Artikel s.u.). Nach einer kurzen Einführung zum Thema „Hochwasser in Waiblingen“ im Haus der Stadtgeschichte zogen die neu gemischten Tandems wieder los und schossen interessante Fotos zum Thema „Menschen am Fluss – Wie nutzen die Waiblinger ihre Rems?“
und zum Thema „Kunst am Fluss – RemsART“. Auch diese Ergebnisse mussten am Abend aufgearbeitet werden und können nun noch bis zum 7.2.2020 sowie am Sommernachtsfest auf den Ausstellungswänden begutachtet werden.

Am Mittwoch wollten wir unter dem Fokus „Menschen in meiner Stadt“ mit Bürgern zu einem bestimmten Thema ins Gespräch kommen. Zuvor hatten die deutschen und französischen Schüler Fragen erarbeitet und den Interviewpartnern zugesandt. Mit Mikrofonen ausgestattet zogen die heutigen Tandems los und befragten eine Pfarrerin und einige Konfirmanden zum Thema „Kirche(n) in unserer Stadt“, die Leiterin des Hauses der Stadtgeschichte zum Thema „Kriegsspuren“ und „Kunst und Kultur in unserer Stadt“, sowie einen Bewohner der Rinnenäckersiedlung zum Thema
„moderne Städteplanung“. Die Ergebnisse lassen sich in der Radioreportage des Webradios des Lycée Victor Hugo Besançon nachhören, die dann nach unserem Aufenthalt in Besançon zusammen mit den Interviews, die wir dort führen werden, geschnitten wird.

Der Donnerstag stand ganz unter dem Zeichen des Präsentationsabends vor den Eltern, der Schulleitung und den Französischlehrern sowie der Presse (WKZ – s.u.). Dazu musste die Ausstellung fertiggestellt und aufgebaut, Texte geschrieben und übersetzt, der Musiksaal dekoriert und die Präsentation geprobt werden. Die Nervosität stieg mit jeder Stunde und schließlich ging es los: die Schüler haben die Präsentation hervorragend gemeistert und die Zuschauer waren sichtlich beindruckt. Beim anschließenden deutsch-französischen Umtrunk mit „amuse-gueules“ konnten sich die Gäste in Ruhe die Ausstellung ansehen, mit den Schülern ins Gespräch kommen und sich die „Arbeitsfotos“ der Woche kommentieren lassen. Zudem hatte der Reporter der WKZ Gelegenheit, einige Schüler zu interviewen und sich einen Eindruck von unserer Projektwoche verschaffen.

Am Freitag haben wir uns dann auf die Spuren der deutsch-französischen Feind- und Freundschaft gemacht, und zwar auf historischem Boden in Ludwigsburg. Los ging es am deutsch–französischen Institut, wo wir vom Institutsleiter einen hoch interessanten Schnelldurchgang durch die deutsch-französische Geschichte anhand von äußerst aufschlussreichen Karikaturen präsentiert bekamen. Auch das Institut selbst hat eine bewegte Geschichte hinter sich: es befindet sich heute in einer Gründerzeitvilla, die im 3. Reich  konfisziert wurde und deren jüdische Bewohner in den Lagern
ihr Leben verloren. Vier Stolpersteine erinnern an sie und es steht im Zeichen der Versöhnung, dass einige Jahre nach dem Krieg hier das erste (!) deutsch-französische Institut Deutschlands seine feste Bleibe fand.

Im Anschluss ging es weiter zum Ludwigsburger Schloss, in dessen Hof der damalige französische Präsident Charles de Gaulle 1963 seine berühmte „Rede an die deutsche Jugend“ gehalten hat, und zwar – lange vor dem Zeitalter des Teleprompters – auswendig und auf Deutsch! Bei der Gelegenheit wollten wir uns natürlich auch das Schloss ansehen und erkundeten mit einer interessanten Führung die verschiedenen Gebäudeflügel und waren anschließend nach 1 1/2 Stunden „Stein-und-Bein-gefroren“. Das Schloss lässt sich nämlich nicht beheizen, und so hatte es an diesem kalten
Wintertag innen wie außen 3 Grad!

Zum Aufwärmen ging es zurück nach Stuttgart, wo die Schüler in Kleingruppen die Stadt erkunden und die französischen corres Souvenirs für ihre Familien kaufen konnten. Am Abend traf sich die Gruppe zu einem kleinen Fest und konnte ihre Freundschaften vertiefen, die sich an den vorigen Abenden dieser Woche auch schon beim gemeinsamen Abendessen, beim Bowling und anderen Aktivitäten der Gruppe gebildet hatten. Jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen und sind sehr gespannt auf unsere zweite Projektwoche im März – „Besançon, on arrive! “

(Text: Eng; B: Bre und Teilnehmer*innen)

Projekt 2020

STZ
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zweisprachiges-schuelerprojekt-am-staufer-gymnasium-deutsch-franzoesische-streifzuege-durch-waiblingen.035245fa-fd0b-4a08-924a-05c99ca1c1da.html

WKZ


Projekt 2018

Video  https://youtu.be/4En3rEs6xo4
StZ 1/2018 Spurensuche
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.schuelerprojekt-zum-ersten-weltkrieg-auf-spurensuche-nach-la-grande-guerre.b307daa5-de99-4705-be30-8370d156c666.html
StZ 11/2018 Im Gedenken Freunde geworden
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.projekt-am-staufer-gymnasium-im-gedenken-freunde-geworden.ebe6380d-bc35-49aa-9432-46ca8de95717.html
WKZ  1/2018 Filmprojekt zum ersten Weltkrieg
https://www.zvw.de/inhalt.waiblingen-staufer-gymnasium-filmprojekt-zum-ersten-weltkrieg.4d7ffb66-aae6-48bf-9a5d-8607820a81ef.html
WKZ 12/2018 Film über Kriegsdenkmäler
https://www.zvw.de/inhalt.staufer-gymnasium-waiblingen-schueler-drehen-film-ueber-ersten-weltkrieg.7838c278-6ce4-4403-b33a-31e1ec9c6f9a.html