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Länderübergreifendes Deutschprojekt

Es handelt sich dabei um ein Deutschprojekt des J1-Kurses von Frau Paynter und einer Deutschklasse des Lycée Victor Hugo in Besancon. Die französischen Schüler*innen haben den Anfang der Kalendergeschichte "Husar in Neiße" von Johann Peter Hebel im Unterricht behandelt und sollten anschließend das Ende der Geschichte selbst verfassen. Die korrigierten Texte wurden anschließend von den deutschen Schüler*innen des Kurses von Frau Paynter beurteilt und eine Rangfolge unter den fünf besten festgelegt.

Der Anfang der Kalendergeschichte


Projektbericht:

Wann ist ein Aufsatz gelungen?

„Es ist schwierig, Aufsätze in ihrer Gesamtheit zu bewerten. Es gibt Aufsätze, die in vielerlei Hinsichten gut sind, bei denen aber zum Beispiel der Inhalt nicht logisch ist. Andere haben keinen guten Erzählstil. Die verschiedenen Kriterien alle sinnvoll in die Gesamtwertung einfließen zu lassen, ist schwierig.“

Schüler*innen des französischen Lycée Victor Hugo in Besançon haben sich mit dem Anfang von Johan Peter Hebels Kalendergeschichte „Der Husar in Neiße“ beschäftigt und die Aufgabe bekommen, das Ende der Geschichte selbst zu schreiben. Das Ganze wurde als eine Art Wettbewerb gestaltet und die Jury, die die besten sechs Aufsätze ermitteln und in eine Reihenfolge bringen sollte, bestand aus vierzehn Schüler*innen der Jahrgangsstufe 1 des Staufer-Gymnasiums in Waiblingen (Schuljahr 2018/2019). In zwei Doppelstunden wurden die Arbeiten bewertet und die Plätze 1 bis 6 festgelegt.

Wie sind sie dabei vorgegangen?

Die Schüler*innen haben sich fünf Kriterien überlegt, anhand derer die verschiedenen Schlussversionen beurteilt werden sollten. Zuerst allein, dann in Partnerarbeit und schließlich in Kleingruppen haben sie so die (ihrer Meinung nach) besten Aufsätze herausgefiltert. Anschließend wurden die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen  miteinander verglichen. Gedacht war, dass wir dann eine Auswahl haben, die für die Plätze 1 bis 6 in Frage kommen und durch Abstimmen  sollten die genauen Platzierungen festgelegt werden.
Überraschenderweise waren sich alle Gruppen einig, welche Aufsätze in die TOP 5 gehören und auch der Sieger oder die Siegerin stand sofort fest. Nur über den sechsten Platz musste noch kurz diskutiert werden.

Welche Schwierigkeiten gab es bei der Bewertung?

„Die Geschichten sind teilweise sehr unterschiedlich in ihrem Niveau. Es war schwierig, einen Maßstab zu setzen. Manche Geschichten waren viel kreativer und detaillierter als andere, bei anderen war der Aufbau dafür strukturierter.“

„Es war schwierig, die Aufsätze in ihrer Gesamtheit zu bewerten. Es gab Aufsätze, die in vielerlei Hinsichten gut waren, bei denen aber zum Beispiel der Inhalt nicht logisch war. Andere hatten keinen guten Erzählstil. Die verschiedenen Kriterien alle sinnvoll in die Gesamtwertung einfließen zu lassen, war schwierig.“

Wie „sicher“ waren sich die Schüler*innen mit ihrer Beurteilung?

„Bei den ersten Plätzen konnte man es leicht bewerten, da sich die Texte eindeutig von den anderen abhoben. Aber dann wurde es schwieriger, da die Texte oft inhaltlich nicht stimmig waren.“
„Vor allem im Mittelfeld und weiter hinten war es relativ schwer, die Aufsätze zu bewerten.“

„Die einzelnen Kriterien gingen mir recht gut von der Hand, aber die Gesamtwertung war schwierig.“

„Bei den ersten und letzten Plätzen waren wir uns sicher, bei den Plätzen dazwischen eher unsicher. Man hat zwar die einzelnen Kriterien, aber die Gewichtung spielt ja auch noch eine Rolle.“

Das kommt einem als Deutschlehrerin irgendwie bekannt vor.

Die Fortsetzung: Siegertext

(B,T: Py, Chr)