• Was ich am Staufer mag ...
  • Haupteingang
  • Rondell
  • Verwaltungsflur
  • Neubau
  • Flur vor der Lernmittelbibliothek
  • Musikpavillon
  • Hinterer Schulhof
  • Hartplatz
  • Übergang zur neuen Sporthalle
  • Sprinter
  • Neue Sporthalle
  • Rittersaal
  • Hartplatz
  • Vertiefungskurs Mathematik 2015-2017 zum Jubiläum

Filmbericht: À voix haute

À voix haute - La force de la parole‘

Ein französischer Film im Original mit Untertiteln bei "Cinéfête 2018/19"

Dieses Jahr war es wieder so weit. Zum 19. Mal ist Cinéfête, ein französisches Schulfilmfestival, in den deutschen Kinos. Dieses Mal legen die gezeigten Filme vor allem Wert auf aktuelle Themen wie Religion, Migration oder auch  persönliche Herausforderungen und Ziele. Alle Filme werden auf Französisch gezeigt, wobei deutsche Untertitel zum Verständnis und zum Verfolgen der Handlungen helfen. Gerade deshalb ist das Besuchen der Cinéfête für viele Schulklassen sehr interessant.

Auch unsere Klasse 10b besuchte mit Frau Engel bereits Vorstellungen im Kino Delphi in Stuttgart. Neben den Filmen ,,Patients‘‘ und ,,Cherchez la femme‘‘, traf die Wahl dieses Jahr auf ,,À voix haute - La force de la parole‘‘, was so viel bedeutet, wie ,,Mit erhobener Stimme - Die Kraft der Worte‘‘.
Zunächst waren wir alle überrascht, dass es sich nicht, wie üblich, um einen Spielfilm, sondern um einen Dokumentarfilm handelte:
Die Jugendlichen einer Pariser Banlieues bereiten sich über mehrere Wochen auf einen Rhetorikwettbewerb vor. Doch wie soll man vor einem riesigen Publikum auftreten, wenn man von vorne herein aufgrund von kulturellen Unterschieden ausgegrenzt wird?  Diese psychischen Barrieren gilt es in diesem Film zu überwinden. Man begleitet die Jugendlichen auf ihrem Weg voller Höhen und Tiefen, wobei sie von Lehrern unterstützt und gecoacht werden.
Der Wettbewerb kommt immer näher und allmählich steigt der Druck. Die Fortschritte der Jugendlichen werden durch regelmäßige Zeitsprünge während des Films immer deutlicher. Bald kristallisieren sich die stärksten Redner heraus.

Durch nähere Einblicke in die Lebenssituation mancher Jugendlicher wird den Zuschauern deren Lage vor Augen geführt. Nicht nur Probleme innerhalb der Familie, sondern auch finanzielle Probleme spielen hierbei eine zentrale Rolle. Umso mehr strengen sich die Jugendlichen an, um den Titel als bester Redner zu gewinnen.
Der Film hat uns gezeigt, dass Herkunft, Religion oder sonstige kulturelle Unterschiede keine Rolle spielen. Dies sind nicht die Werte, die einen Menschen ausmachen. Den Jugendlichen gelang es über sich hinauszuwachsen und durch das Vorbereiten und Vortragen der von ihnen geschriebenen Reden die kulturellen Barrieren zu überwinden.
Raphaela Lenz, 10b