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Rund um 750 Jahre Staufer

Heilkräutergarten


Kräutergarten im Jubiläumsjahr

Gertrud Scherf verweist in ihrem Buch: “Pflanzengeheimnisse aus alter Zeit- überliefertes Wissen aus Kloster-, Burg- und Bauerngärten“ über 80 mal auf die Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179). Diese schrieb mehrere botanisch-medizinische Werke, die wohl noch heute bedeutend für die Phytotherapie sind. Hildegard von Bingen vereinigte, wie später auch der Dominikaner Mönch Albertus Magnus (1200-1280), antike Überlieferungen und Schriften, eigene Beobachtungen, ja sogar Experimente sowie Erfahrungen aus Volksüberlieferungen.

Der noch brachliegende, nach Süden weisende, trocken-warme Standort unseres Schulgartens, die Tatsache, dass unsere Schule 750 jähriges Bestehen feiert sowie die Lust am Werkeln, brachte uns Biologinnen (NK, RO, KF) auf die Idee im Jubiläumsjahr einen Klostergarten anzulegen.

In der Woche vom 29.5- 2.7.17 bauten, gruben, schnitten, pflanzten und bastelten wir mit unseren Klassen: 5c, 6b, 7b, 8c, 8b, 9 NWT, 10 Ethik, J1 Kurs Ro, J2 Kurs Kf im Schulgarten und dem neuen Klostergartenbereich.
Der Zugang wurde über Terrassentreppen, die zugleich Sitzmöglichkeiten darstellen, erneuert.
Ein neuer Kompostbereich angelegt und der alte umgesetzt. Aus langen Haselstangen (Schnittreste des Winters) wurden drei Rankengitter gebaut, an denen Kletterrose, wilder Wein und Waldrebe (Clematis) gesetzt wurden. In umgestaltete Paletten wurden die Kräuterklassiker der heimischen aber auch mediterranen Küche gepflanzt. Rosmarin, die Pflanze der Liebe und des Todes, die eben im Mittelalter spätestens durch Mönche zu uns kam, hat ein gesonderten Platz bekommen.
Es finden sich auch Johanniskraut, Kamille, Königkerze und diverse Melissen als Teekräuter.
Etwas versteckt warten wird auf das Auskeimen des Beinwells. Dieser Ruderalpflanze begegnen wir täglich auf unserem Schulweg, ihre Heilwirkung ist spannend vielseitig!
Wir hoffen, dass diese neue Bepflanzung und Saat gut anwächst und keimt- kurzum wohl gedeiht.
Der Kräutergarten wird noch weiter wachsen und sich wandeln- es eilt nichts.
Schön war es so viele, emsige und freudig helfende Hände zu erleben, die eine Woche lang mitgeholfen, mitgedacht und mitgestaltet haben. Ganz herzlichen Dank Euch allen!

Petra Keifer















(B: Kf)