• Was ich am Staufer mag ...
  • Haupteingang
  • Rondell
  • Verwaltungsflur
  • Neubau
  • Flur vor der Lernmittelbibliothek
  • Musikpavillon
  • Hinterer Schulhof
  • Hartplatz
  • Übergang zur neuen Sporthalle
  • Sprinter
  • Neue Sporthalle
  • Rittersaal
  • Hartplatz
  • Vertiefungskurs Mathematik 2015-2017 zum Jubiläum

Schulsozialarbeit

Prävention von Gewalt in Teenager – Liebesbeziehungen

Im Rahmen des Biologieunterrichts in der Klasse 8b fand am 09.07.2018 eine Präventionsveranstaltung zum Thema „Gewalt in Liebesbeziehungen“ statt.
Initiiert wurde die Veranstaltung durch die Schulsozialarbeit und das Präventionsteam. Als Referent war Lars Groven (Religions- und Sozialpädagoge, Antiaggressivitäts- und Coolnesstrainer) eingeladen und konnte an diesem Nachmittag zwei Stunden intensiv mit der Klasse 8b arbeiten.
Fälle und Ereignisse von sexualisierter Gewalt an Schulen nehmen zu, auch in Jugendbeziehungen ist diese Gewaltform als ein stärker werdendes Thema zu beobachten. Darauf müssen Schule und Eltern gemeinsam mit ihrem jeweiligen Erziehungsauftrag reagieren. Das Staufer-Gymnasium positioniert sich mit seiner Präventionsarbeit genau zu diesem Thema:

Im Rahmen des Biologieunterrichts in Klasse 8 wurde mit einer Veranstaltung zum Thema Prävention von Gewalt in Teenager-Liebesbeziehungen ein Anfang gemacht. Zunächst ging es darum, die Schüler*innen für das Thema "Gewalt" zu sensibilisieren. Eine Verknüpfung und Vertiefung mit den Themen zur Gesundheitserziehung aus dem Biologieunterricht wie z.B. "Sexualität" und "Erste Liebe und dem Umgang damit in Liebesbeziehungen" wird als sinnvoll und notwendig erachtet, wenn es darum geht, dem Thema "Gewalt in Teenager Liebesbeziehungen" zu begegnen und damit Grenzen zu setzen.

Die Schüler*innen sollten zunächst in praktischen Übungssituationen und anhand von Fallbeispielen versuchen, verschiedene Gefahrensituationen rechtzeitig einzuschätzen und damit auch die gegenseitige Wahrnehmung zu fördern und genau hinzuschauen. Der nächste Schritt lag im Erkennen eigener Grenzen und darin, diese dann auch sichtbar und konsequent mitzuteilen. Gemeinsam wurden Warnsignale erarbeitet, die auf einen grenzüberschreitenden Umgang in einer Beziehung hindeuten.

Das Üben von Konfliktlösungsstrategien oder Handlungsmöglichkeiten wie bspw. ein klares und selbstsicheres „Stopp“ aussprechen zu können und zu dürfen oder eine „Nein, das will ich nicht“-Botschaft mitzuteilen, waren für die Schüler*innen eine wichtige Erfahrung in Richtung Sensibilisierung für Gewaltstrukturen in Beziehungen oder einen Ausstieg daraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, zunächst Schüler*innen und das Umfeld Schule mit dem Thema "Sexualisierte Gewalt" vertraut zu machen, um darauf in Zukunft rechtzeitig, angemessen und verantwortungsvoll reagieren zu können.



(T: Fr. Glietsch, B: Gs)